Einmal Hamburg und zurück – Warum sich Bloggertreffen immer lohnen

Werbung ohne Auftrag // Wenn die Eltern.de– Redaktion zum alljährlichen Bloggertreffen lädt, dann lohnt sich die Fahrerei auf jeden Fall. Auch wenn du dafür einmal quer durch die Republik musst.

Und los gehts nach Hamburg. Rotkäppchen ist unterwegs.

Bloggertreffen haben ja so ihre eigenen Regeln.

Man kennt sich, zumindest aus dem Netz. Und wenn nicht, dann wird es trotzdem ziemlich schnell laut. Weil es eben auch nicht lange dauert, bis alle anderen ins Gespräch kommen. Blogger sind kommunikationsfreudig. Is ja klar. Und so viele Gleichgesinnte auf einem Haufen, das wird meistens gut.

Aber dafür bis nach Hamburg fahren?

Ich gebe zu, dass ich diesen Gedanken auch hatte, als die Einladung kam. Und das obwohl ich Hamburg liebe. Aber ich wohne nunmal auch über 500 km weit weg. Zum Glück hat mein Mann diesen Einwand so gar nicht gelten lassen, so dass ich freitags morgens unausgeschlafen aber trotzem bester Laune im Zug in die schönste Stadt der Welt saß.

Voll warm hier…

Eingestiegen bei eisigen Temperaturen, sollten mich wenige Stunden später wahnsinnige 16 Grad und ein strahlend blauer Himmel an der Elbe empfangen. Und tut diese erste Frühlingssonne eigentlich besonders gut? Es kam mir jedenfalls so vor.

Also raus aus den dicken Klamotten und erstmal eine halbe Stunde am Jungfernstieg die Sonne genießen. Überhaupt, wann kommen wir eigentlich noch dazu, einfach mal nichts zu tun? Vor allem wir Mütter?

Ihr könnt euch also ungefähr vorstellen, wie entspannt ich trotz der langen Fahrt inzwischen in der Sonne saß und das Treiben beobachtete. Jetzt einfach abseilen und den ganzen Tag allein durch die Stadt streifen. Fand ich ziemlich verführerisch, die Idee. Die Neugier auf die netten Redakteure um Anke und Co aus der Redaktion, mit denen ich im letzten Jahr in Kontakt gewesen war, war dann aber natürlich doch größer. Und die Blogger nicht zu vergessen. Ihr erinnert euch.

Nun muss ich natürlich zugeben, dass ich als Journalistin schon einige Verlags- und andere Medienhäuser von innen gesehen habe. Trotzdem war ich natürlich neugierig, dieses Mal bei Gruner & Jahr reinzuschnuppern. Und diese Lage, Leute. Da kann sich mein Hessischer Rundfunk echt eine Scheibe von abschneiden. Aus dem Büro ab zum Joggen an die Elbe? Kein Ding. Direkt nach der Arbeit auf ein Bierchen auf den Kiez? Passt auch. Ja da schlägt das norddeutschlandliebende Herz höher.

Von Goodiebags und Bilderrechten

Aber jetzt wollten wir ja erstmal rein. Und Überraschung, überraschung, zum Digitaltreffen waren auch die Autoren geladen und ich kann euch verraten, diese Nora Imlau (wohl die bekannteste Autorin der Zeitschrift, oder?) ist wirklich auch in echt so nett. Und die anderen natürlich auch.

Die 90er grüßen aus der Gruner & Jahr Kantine.

Ein bisschen Fortbildung sollte es natürlich auch noch geben.

Und so plauderte die nicht minder sympathische Juramama Nina aus dem Nähkästchen und frischte mal eben so nebenbei unser Wissen über Bildrechte auf. Also klaut keine Bilder aus dem Internet, liebe Leser. Das ist verboten und kostet viel Geld, wenn ihr erwischt werdet. Und ja, man findet euch und nein, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Zugegeben für mich als Multimedia-Journalistin jetzt nicht zwingend Neues, aber zumindest habe ich selten eine Jurist*in unterhaltsamer etwas erklären sehen.

Wer sich mit Creative Commons Lizenzen und anderen Spielereien nicht so gern auseinandersetzen mag, der macht die Bilder am besten selber.

Und wie das Fotografieren auch mit dem Handy richtig gut geht, dafür hatte Simone Naumann von der Smartphotoschule die passenden Tipps im Gepäck. Natürlich mussten wir das bei der untergehenden Abendsonne direkt mal testen, bevor es zum Futtern und Anstossen ging.

Wer hat das beste Foto vom Sonnenuntergang?

Und dann gab es natürlich auch noch diese tollen Goodiebags, die ja auch auf keinem Bloggertreffen fehlen dürfen. Und was soll ich sagen, die waren fettestens gepackt. Meine Mädels waren jedenfalls hin und weg, als sie die Puppentrage von Ergobaby ausgepackt haben. Ist die schön!! Und mir als ehemaliger Tragemama geht da natürlich auch das Herz auf. Hach…

Mamis on tour – einmal Nachtleben bitte für die Wahl-Landeier

Natürlich konnten wir es nicht beim Stelldichein im Verlag belassen. Ich mein, ich bitte euch… Eine Haufen Frauen, die ohne Kinder unterwegs sind und der Kiez direkt ums Eck?

Für Alex von Mamastehtkopf und Zwillingsmama Michi und mich stand der Entschluss daher schnell fest. Heute lassen wir es uns mal gut gehen und genießen die Großstadt.

Und ja, auch wenn wir mittlerweile alle auf dem Land leben. Wir können das noch. Dieses Rausgehen. Und mit Michi, als gebürtiger Hamburgerin haben wir natürlich auch die beste Kneipenführerin der Welt am Start. Also erstmal genüsslich nen Cocktail in ner Rooftopbar geschlürft und dann ab in die Metalkneipe, mitten ins Getümmel.

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins…

Es wird ein großer Spaß in dieser Nacht über die wir natürlich den Mantel des Schweigens legen. Nur so viel sei gesagt: dass meine innere Mama-Uhr mich um sechs Uhr morgens unerbittlich weckt, obwohl ich erst drei Stunden vorher im Bett war, finde ich mehr als unfair. Oder gilt das schon als senile Bettflucht?

Morgens halb sieben in Hamburg – und auf die Schnelle noch ne Fischfrikadelle 

Schlaf, du treulose Tomate. Werden wir uns jemals wieder aussöhnen? Wenn ich das geahnt hätte, das ich das Hotelbett eh nur so kurz beehre, dann hätte ich mich vielleicht doch direkt zum Fischmarkt aufgemacht. So springe ich irgendwann entnervt aus dem Bett unter die Dusche und mache mich auf nach draußen an die frische Luft.

Und streune dann doch noch durch das morgendliche aber milde Hamburg und genieße das Alleinsein. Und zum Abschied gibts statt Hotel-Frühstück ein Fischbrötchen auf die Hand. Man gönnt sich ja sonst nix. Glücklich aber müde mache ich mich auf den Heimweg und verschlafe die halbe Fahrt.

No filter needed…. ❤

Und daheim zwischen den Kindern sitze ich später wieder mitten im Chaos. Werde geherzt und gedrückt und wurde vermisst und fühle mich genau richtig hier. Mit dem Wissen, dass ich neben der Mama eben auch noch Ich sein darf. Ganz unperfekt und ungezwungen. Wenn kümmert da der verpasste Schlaf?

Bis zum nächsten Mal, love n peace, eure Sonja ❤

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5 thoughts on “Einmal Hamburg und zurück – Warum sich Bloggertreffen immer lohnen

  1. Klingt doch nach der richtigen Entscheidung den Weg auf sich genommen zu haben. Und Hamburg ist eh Bombe ❤️ ganz ganz große Liebe!
    Da fällt mir beim Lesen glatt wieder ein, dass ich mich damals auch bei Gruner & Jahr beworben hatte, falls ich nicht den gewünschten Ausbildungsplatz kriege. Eigentlich interessiert mich das auch immer noch.

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